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Wie alles begann (unser erster gemeinsamer Hund)

Ursprünglich konnten wir uns auf keine Hunderasse einigen. Sabrina wollte einen Langhaardackel und ich entweder einen Bernhardiner oder einen Basset Hound.
Das passte natürlich nicht zusammen. So besuchten wir verschiedene Hundeschauen und kamen auch bei der Koje der britischen Hütehunde vorbei, wo wir von Frau Singer beraten wurden. Ganz besonders stach uns ein Bild ins Auge, das dort an der Wand hing. Es war das Bild eines Shelties und zwar das von Zacharias von der Sheltiemühle, genannt Giacomo, von Familie Schulze. Von dieser Rasse hatten wir zuvor noch nie gehört, aber wir wussten sofort, so einen wollten wir, und zwar eine Hündin.
Doch ein so ein Hundekauf will überlegt sein und wir waren noch nicht ganz überzeugt von unseren Hundehalterqualitäten. So kam es, dass wir eine von Familie Bilek angebotene Sable-Hündin dann doch nicht zu uns nahmen. Wir wollten uns noch etwas mehr über die Rasse informieren, kauften Bücher und schmökerten darin...
Nach einiger Zeit fassten wir dann endgültig den Entschluss, einen solchen Hund wollten wir, und zwar eine "braune" Hündin (mittlerweile wussten wir ja auch schon, dass es Shelties in verschiedenen Farben gibt).
Nun begann das Telefonieren und Warten, es war doch nicht zu glauben, wie wenig Sheltie-Nachwuchs es gab. Einmal besichtigten wir auch einen Wurf von 5 Sable-Rüden bei Frau Wolf und hätten auch sicher einen Welpen mitgenommen, wenn doch nur eine Hündin dabei gewesen wäre ...
Etwas mehr als ein Jahr nach unserem fixen Entschluss, einen Sheltie zu uns zu nehmen, erfuhren wir, dass im Zwinger "von der treuen Liebelei" ein Wurf gefallen war.
Hündinnen wären auch dabei, hieß es, jedoch nur in den Farben tricolor und blue merle.
Na, eine blue merle-Hündin wollten wir auf gar keinen Fall, vielleicht tricolor?
Wir beschlossen, uns die Kleinen auf jeden Fall mal anzusehen und machten uns auf in die Steiermark zur Herrn Deutscher und Herrn Rücker, als die Welpen 5 Wochen alt waren.
Nun, es kam, wie es kommen musste:
Wir verliebten uns sofort ausgerechnet in eine blue merle-Hündin, Dream war ihr Name.
So oft es ging, besuchten wir unser neues Familienmitglied und konnten es kaum erwarten, sie nach Hause nehmen zu dürfen.
Anfang Dezember 1996 war es dann endlich soweit, wir holten sie zu uns nach Hause.

Züchten? Wir? NIE!!!

Auf den Clubabenden kamen wir natürlich mit Züchtern ins Gespräch und wurden einige Male gefragt, ob wir mit unserer Anja nicht auch einmal einen Wurf machen wollten. Für uns kam das nicht in Frage, insbesondere aus Furcht, für die Welpen dann keine guten Plätze zu finden.

So vergingen einige Jahre (6, um genau zu sein), Anja war ein wirklich braver Familienhund. Manchmal zeigten wir sie auch auf Ausstellungen, weniger wegen der (gar nicht so schlechten) Ergebnisse, sondern um andere Sheltie-Freunde zu treffen.

Doch als Anja 6 Jahre alt war, kam so etwas wie eine Torschlusspanik, entweder wir würden jetzt einen Wurf machen oder nie wieder, eigentlich hätten wir ja schon gerne Nachkommen von ihr gehabt. So erkundigten wir uns, ob ein Wurf in so fortgeschrittenem Alter noch gefahrlos möglich wäre. Nachdem wir von allen bestärkt wurden, es doch mal zu versuchen, ließen wir uns von Frau Brenner und Herrn Prenner bezüglich eines geeigneten Deckrüden beraten.

Nach der Deckzeitpunktsbestimmung auf der VetMed machte ich mich mit Anja auf die Reise nach Vorarlberg, doch der Rüde zeigte zwar Interesse, wollte aber nicht decken. Die Zeit drängte, so ersuchte ich Frau Brenner um Rat, sie empfahl mir, einen anderen Rüden zu versuchen. Die Reise ging weiter nach Salzburg, jedoch auch hier ohne Erfolg.
Das Decken hatte ich mir einfacher vorgestellt.
Die Hoffnung auf Nachwuchs schon fast aufgegeben, machten wir uns nach telefonischer Rücksprache noch auf den Weg nach Oberösterreich zu Frau Hinterleitner und ihren Hausruck-Shelties um es noch ein letztes Mal zu versuchen.
Und siehe da: Nach einigen Versuchen gelang es Kendy, unsere nun schon 6 Jahre alte Erstlingshündin Anja zu decken.

Das Ergebnis siehe hier.